Was als bekannt angenommen wird
Der Betrieb hat 20 Mitarbeitende. Für das Beispiel unterstellen wir genügend zusätzliche Nachfrage, um die neue Kapazität nach der Einarbeitung auszulasten. Bestehende Rechnungen werden im Folgemonat bezahlt.
Die Musterwerk GmbH möchte zwei zusätzliche Fachkräfte einstellen. An diesem erfundenen Beispiel zeige ich, wie ich Aufträge, Personalkosten und Zahlungstermine zusammenführe – und welche Annahmen den passenden Zeitpunkt bestimmen.
Das erste Gespräch ist kostenfrei und unverbindlich. Finanzunterlagen sind vorab nicht nötig.
Der Musterbetrieb fertigt und montiert Innenausbauten. Weitere Aufträge wären möglich. Der Geschäftsführer prüft, ob zwei neue Fachkräfte ab April oder Juli beginnen sollen.
Der Betrieb hat 20 Mitarbeitende. Für das Beispiel unterstellen wir genügend zusätzliche Nachfrage, um die neue Kapazität nach der Einarbeitung auszulasten. Bestehende Rechnungen werden im Folgemonat bezahlt.
Welche Stunden lassen sich tatsächlich abrechnen? Welche Kosten kommen hinzu? Wann gehen Zahlungen ein? Und wie verändert sich das Ergebnis, wenn der Start verschoben wird?
Im echten Projekt nutze ich vorhandene Unterlagen und kläre fehlende Angaben mit Ihnen. Hier sind alle Werte frei erfunden. Die Herkunft jeder wesentlichen Annahme bleibt erkennbar.
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| Unterlage oder Einschätzung | Eingabe im Modell | Was ich kläre |
|---|---|---|
| BWA und Kostenübersicht | Bisherige Erlöse und laufende Kosten | Wiederkehrende Kosten und einmalige Effekte |
| Kontostände und offene Rechnungen | Anfangsbestand, Beträge und Zahlungstermine | Welche Zahlungen verlässlich planbar sind |
| Aufträge und Kapazitätsplanung | Zusätzliche Arbeit und abrechenbare Stunden | Gesicherte Nachfrage und realistische Auslastung |
| Personalplanung | Start, Gesamtkosten und Einarbeitung | Vollständige Kosten und Anlaufphase |
Nach der Einarbeitung setzt der Musterbetrieb je Fachkraft 160 Monatsstunden an. Davon sind 75 % abrechenbar. Der angenommene Netto-Erlös beträgt 65 € je abrechenbarer Stunde.
Die Rechnung unterstellt ausreichend zusätzliche Aufträge.
Personalkosten einschließlich angenommener Arbeitgeberkosten; dazu Material und Fremdleistungen.
Pro eingearbeitetem Monat, vor weiteren Kosten und Ertragsteuern. Einmalige Anlaufkosten kommen hinzu.
10.400 € Personalkosten ÷ (65 € Erlös × 80 % nach Material) = 200 abrechenbare Stunden für beide Fachkräfte zusammen. Das entspricht 100 Stunden je Person oder 62,5 % der angenommenen Monatsstunden. Einmalige Anlaufkosten und weitere benötigte Kosten sind damit noch nicht gedeckt.
Im ersten Monat sind 40 %, im zweiten 60 % und ab dem dritten 75 % der Stunden abrechenbar. Zusätzlich entstehen im ersten Monat 6.000 € Recruiting- und Anlaufkosten.
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| Seit Einstellung | Abrechenbarer Anteil | Zusätzlicher Erlös netto | Ergebnisbeitrag inkl. Anlaufkosten |
|---|---|---|---|
| Monat 1 | 40 % | 8.320 € | -9.744 € |
| Monat 2 | 60 % | 12.480 € | -416 € |
| Ab Monat 3 | 75 % | 15.600 € | 2.080 € |
Der erste Monat enthält die einmaligen 6.000 € Anlaufkosten. Die 2.080 € sind der Beitrag im eingearbeiteten Zustand, kein Gewinnversprechen für den gesamten Betrieb.
Im Musterfall wird die zusätzliche Leistung im gleichen Monat abgerechnet. Kunden zahlen einen Monat später. Personal und Material bezahlt der Betrieb bereits im laufenden Monat.
Noch kein Zahlungseingang aus neuer Arbeit. Personal, Material und die einmaligen Anlaufkosten werden bezahlt.
Die erste Kundenrechnung wird bezahlt. Die neuen Fachkräfte befinden sich noch in der Anlaufphase.
Der höhere Umsatz aus Monat 3 wird erst im Folgemonat bezahlt.
Bei unveränderten Annahmen kommen die laufenden Zahlungen und Erlöse in einen regelmäßigen Verlauf.
Vereinfachte Teilrechnung der zusätzlichen Kapazität, ohne Umsatzsteuer. Bis Ende des dritten Monats werden so 23.680 € vorfinanziert. Der vollständige Vergleich berücksichtigt auch Umsatzsteuer und das bestehende Geschäft.
Geld am Monatsanfang + Zahlungseingänge − Auszahlungen = Geld am Monatsende.
Beide Varianten werden für Januar bis Dezember 2027 mit derselben Planung des bestehenden Betriebs gerechnet. Ein späterer Start verschiebt Personalaufwand, zusätzliche Leistung und Kundenzahlungen gemeinsam.
Mit einem Start im April entstehen bis Dezember 6.240 € mehr Ergebnisbeitrag als bei einem Start im Juli. Der niedrigste Geldbestand liegt jedoch rund 6.483 € unter der vereinbarten Reserve. Wenn die Reserve eingehalten werden soll, spricht diese Rechnung für Juli. Für April müsste der Betrieb beispielsweise Finanzierung oder andere Zahlungsvereinbarungen prüfen.
Der Ergebnisbeitrag im Startjahr beträgt im April-Fall 4.400 €, im Juli-Fall −1.840 €. Die Anlaufkosten fallen in beiden Fällen vollständig 2027 an. Für eine Entscheidung über den längerfristigen Ausbau würde ich die Planung über Dezember hinaus erweitern.
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| Kennzahl für 2027 | Start im April | Start im Juli |
|---|---|---|
| Zusätzlicher Netto-Umsatz | 130.000 € | 83.200 € |
| Zusätzlicher Ergebnisbeitrag | 4.400 € | -1.840 € |
| Niedrigster Monatsendbestand | 53.517 € (Juni) | 67.415 € (Juli) |
| Abstand unter die Reserve | 6.483 € | 0 € |
| Geldbestand Ende Dezember | 163.282 € | 157.042 € |
Gemeinsamer Zeitraum: Januar–Dezember 2027. Zahlung der neuen Aufträge jeweils im Folgemonat. Geldbestände enthalten das bestehende Geschäft; Ergebnisbeiträge beziehen sich auf die zusätzlichen Fachkräfte.
Diese kleine Demonstration zeigt vier berechnete Varianten desselben Musterfalls. Sie können den Startmonat und den Zahlungseingang der zusätzlichen Aufträge vergleichen. Alle anderen Annahmen bleiben gleich.
Für alle Monate das Diagramm seitlich scrollen. →
Start im Juli: Im Juli bleiben 67.415 € nach den geplanten Zahlungen verfügbar. Das sind 7.415 € über der vereinbarten Reserve. Der zusätzliche Ergebnisbeitrag bis Dezember beträgt -1.840 €; die Anlaufkosten fallen vollständig im Startjahr an.
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| Monat 2027 | Kundenzahlungen brutto | Auszahlungen gesamt | Geld am Monatsende | Zusätzlicher Ergebnisbeitrag |
|---|---|---|---|---|
| Januar | 160.650 € | 168.935 € | 121.715 € | 0 € |
| Februar | 166.600 € | 171.385 € | 116.930 € | 0 € |
| März | 172.550 € | 210.255 € | 79.225 € | 0 € |
| April | 178.500 € | 171.080 € | 86.645 € | 0 € |
| Mai | 178.500 € | 176.285 € | 88.860 € | 0 € |
| Juni | 184.450 € | 195.520 € | 77.790 € | 0 € |
| Juli | 196.350 € | 206.725 € | 67.415 € | -9.744 € |
| August | 224.101 € | 204.480 € | 87.036 € | -416 € |
| September | 235.001 € | 220.875 € | 101.162 € | 2.080 € |
| Oktober | 232.764 € | 202.114 € | 131.812 € | 2.080 € |
| November | 220.864 € | 198.999 € | 153.677 € | 2.080 € |
| Dezember | 214.914 € | 211.549 € | 157.042 € | 2.080 € |
Der Monatsplan zeigt den gesamten Musterbetrieb. Er trennt Ergebnis und Zahlungen: Abschreibungen mindern das Ergebnis, Kredittilgungen den Geldbestand. Die Steuerzahlungen sind fest vorgegebene Beispielbeträge.
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| Grundlage | Fiktive Annahme |
|---|---|
| Geldbestand zu Beginn | 130.000 € |
| Bestehendes Geschäft | 20 Mitarbeitende; 80.000 € monatliche Personalkosten; Materialkosten 30 % des bisherigen Netto-Erlöses |
| Weitere laufende Kosten | 15.000 € netto pro Monat, davon 10.000 € im Beispiel vorsteuerfähig; zusätzlich 1.000 € Zinsen |
| Finanzierung und Geräte | 5.000 € monatliche Tilgung; Geräteanschaffung im März für 18.000 € netto |
| Abschreibungen | 3.000 € monatlich für vorhandene Anlagen, plus 300 € ab der Geräteanschaffung |
| Weitere Steuern | 15.000 € Zahlung jeweils im März, Juni, September und Dezember |
| Umsatzsteuer | Fiktive Modellannahme: 19 % auf Erlöse und die angegebenen vorsteuerfähigen Kosten; Abrechnung im Folgemonat |
| Bestehende Kundenzahlungen | Im Folgemonat; im Januar Zahlung der 135.000 € Netto-Erlöse des vorausgehenden Dezembers |
Angenommene bisherige Netto-Erlöse (T€), Januar bis Dezember:
140 · 145 · 150 · 150 · 155 · 165 · 180 · 185 · 180 · 170 · 165 · 160
Die Umsatzsteuerdarstellung ist eine vereinfachte Modellannahme, keine steuerliche Einordnung. Die konkrete Behandlung und tatsächlichen Zahlungstermine klären wir anhand Ihrer Grundlagen und gegebenenfalls mit Ihrer Steuerberatung. Monatsendwerte zeigen keine Zahlungsengpässe innerhalb eines Monats; bei Bedarf plane ich kurzfristig auf Wochen- oder Fälligkeitsebene.
Das Modell ist eine bearbeitbare Arbeitsgrundlage. Ich erkläre Ihnen, welche Felder Sie aktualisieren, wie Sie Varianten vergleichen und welche Aussage die Ergebnisse erlauben.
Fiktive Demonstration mit einem aktiven Monatsplan. Die Eingaben lassen sich ändern. Der individuelle Umfang für Ihren Betrieb wird vor Projektbeginn vereinbart.

Ich beginne mit Ihrer Entscheidung und den vorhandenen Unterlagen. Daraus entwickle ich die passenden Rechenschritte, prüfe die wesentlichen Annahmen und erkläre Ihnen die Ergebnisse. Sie arbeiten direkt mit mir.
Roman Braun · Gründer von DeistermindWir klären die Frage, die verfügbaren Grundlagen und den sinnvollen nächsten Schritt.
Sie erhalten einen Vorschlag zu Ergebnis, Datenbedarf, Zeitrahmen und Vergütung.
Ich passe die Planung an Ihren Betrieb an und rechne die vereinbarten Optionen.
Ich erkläre die Eingaben, den Rechenweg und die Nutzung. Laufende Begleitung ist bei Bedarf möglich.
Im kostenfreien, unverbindlichen Erstgespräch schildern Sie Ihre Situation. Danach schlage ich vor, welche Auswertung oder welches Modell sinnvoll ist. Vertrauliche Unterlagen senden Sie erst, wenn wir den sicheren Austausch abgestimmt haben.
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