Unternehmensbewertung für KMU · nachvollziehbar gerechnet

Den Wert verstehen. Die Übergabe fundiert vorbereiten.

Ich zeige, was die Ertragskraft Ihres Betriebs trägt, welche Risiken den Wert verändern und welche Potenziale für einen Käufer relevant sind. Sie erhalten eine begründete Bewertung und die Rechenwege für Ihre nächste Entscheidung.

Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich. Finanzunterlagen brauchen Sie vorab nicht zu senden.

01

Ihre Frage

Welcher Unternehmenswert lässt sich begründen?

02

Meine Prüfung

Ertragskraft, Sondereffekte, Zukunftsbedarf und Käuferperspektive.

03

Ihr Ergebnis

Eine dokumentierte Wertbandbreite mit Rechenwegen und offenen Annahmen.

01

Vier Blickwinkel. Eine nachvollziehbare Einordnung.

Eine Methode allein erklärt selten den ganzen Betrieb. Ich wähle den Ansatz passend zu Ihrer Frage und prüfe die Ergebnisse gegeneinander.

Multiples

Ergebnis × Vergleichsfaktor. Gut zur ersten Einordnung. Vergleichbarkeit, Ergebnisbasis und Faktor müssen geprüft werden.

DCF

Künftige freie Zahlungsüberschüsse auf heute umrechnen. Zeigt, was nach Steuern, Investitionen und zusätzlicher Kapitalbindung übrig bleibt.

Ertragswert / AWH

Ertragskraft methodisch bewerten. Bei Handwerksbetrieben kann das AWH-Verfahren ein passender Ansatz sein; hier wird kein AWH-Gutachten simuliert.

Substanzwert

Vermögenswerte und Verpflichtungen einordnen. Ein ergänzender Blick, der Kundenbeziehungen und künftige Erträge nicht vollständig abbildet.

Im folgenden Musterfall rechnen wir Multiples und DCF. Alle Faktoren, Zinssätze und Steuerannahmen sind frei gewählt. Sie sind keine aktuellen Marktwerte.

02 · Fiktiver Musterfall

Ein Handwerksbetrieb soll den Inhaber wechseln.

Die fiktive Weserwerk Montage GmbH hat 22 Mitarbeitende und 2,8 Mio. € Jahresumsatz. Der Inhaber möchte die Übergabe vorbereiten. Wir bewerten 100 % der GmbH-Anteile zum 31. Dezember 2026 – bei Fortführung des Betriebs.

Ausgangspunkt

Ausgewiesenes EBITDA

Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
240.000 €

Noch ohne Prüfung auf Sondereffekte und notwendige Folgekosten.

Rechenannahme

Beispielfaktor 4,5

240.000 € × 4,5
1.080.000 €

Erster Wert des Betriebs vor Schulden, Geldbestand und Kapitalanpassung.

Meine Prüfung

Was trägt dieses Ergebnis?

Einmaleffekte + Inhaberkosten + Zukunftsbedarf
Schritt für Schritt

Wir prüfen die Zahl, bevor wir sie mit einem Faktor vervielfachen.

Die Gesellschaft, alle Unterlagen und sämtliche Ergebnisse sind erfunden. „Wert des Betriebs“ bezeichnet hier den operativen Gesamtwert (Enterprise Value); der Wert der Anteile folgt später.

03

Aus 240.000 € werden 315.000 € angenommene Ertragskraft.

Eine Bereinigung erhöht den Wert nur, wenn die Korrektur sachlich begründet ist. Kosten, die nach der Übergabe weiter entstehen, bleiben in der Rechnung.

  1. Ausgewiesenes EBITDAErgebnis 2026 laut fiktiver Auswertung.
    240.000 €
    Zwischenergebnis240.000 €
  2. Einmaliger StandortumzugDokumentierte Sonderkosten; keine Wiederholung geplant.
    + 35.000 €
    Zwischenergebnis275.000 €
  3. Geschäftsführung marktgerecht ersetzen150.000 € bisherige Gesamtkosten minus 105.000 € Ersatzkosten.
    + 45.000 €
    Zwischenergebnis320.000 €
  4. Fuhrpark sachgerecht bereinigen10.000 € entfallen; 3.000 € bleiben betrieblich erforderlich.
    + 7.000 €
    Zwischenergebnis327.000 €
  5. Laufende Wartung ergänzenBisher unterlassene Wartung wird künftig jedes Jahr benötigt.
    − 12.000 €
    Zwischenergebnis315.000 €
  6. Bereinigtes EBITDANachhaltiger Ausgangspunkt unter diesen Annahmen.
    315.000 €
    Zwischenergebnis315.000 €

Jede Korrektur braucht eine Grundlage.

Ich prüfe Rechnungen und Wiederholungsrisiken des Umzugs, Aufgaben und Vergütung einer Ersatzgeschäftsführung, die betriebliche Nutzung der Fahrzeuge und den Wartungsbedarf. Ein einmaliger Wartungsrückstand wäre zusätzlich zu prüfen; hier ist nur laufende Wartung angesetzt.

Mehr Ertragskraft ist kein Automatismus.

Das gesamte GF-Gehalt zu streichen wäre falsch: Jemand muss den Betrieb führen. Ebenso bleibt der notwendige Fuhrpark erhalten. So wird aus einem höheren Wert eine begründete Rechnung.

1 · Ergebnisbereinigung über drei Geschäftsjahre
1 · Ergebnisbereinigung über drei Geschäftsjahre
Echter Ausschnitt aus der berechneten Musterdatei. Die Vorjahre dienen zur Einordnung; der Standortumzug betrifft nur 2026. Zahlenformat im Modellausschnitt: Komma trennt Tausender, Punkt Dezimalstellen.
Unbereinigt

Einfacher Multiplikator

240.000 € × 4,5
1.080.000 €

Wert des Betriebs vor Schulden und Geldbestand.

Bereinigt

Derselbe Faktor

315.000 € × 4,5
1.417.500 €

Die Ertragsbasis ändert sich; der Faktor bleibt gleich.

Unterschied

Besser begründete Basis

75.000 € × 4,5
337.500 €

Rechnerischer Unterschied, kein zugesagter Mehrerlös.

04 · DCF vorbereiten

Ertrag ist noch kein frei verfügbarer Zahlungsüberschuss.

Für 2027 starten wir mit dem bereinigten EBITDA. Dann berücksichtigen wir Steuern, notwendige Investitionen und zusätzlich gebundenes Geld. „Freier Cashflow“ meint hier den Zahlungsüberschuss des Betriebs vor Zahlungen an Kreditgeber und Eigentümer.

  1. Bereinigtes EBITDAAusgangspunkt für 2027.
    315.000 €
    Zwischenergebnis315.000 €
  2. AbschreibungenRechnerischer Aufwand auf Anlagen; keine neue Zahlung.
    − 55.000 €
    Zwischenergebnis260.000 €
  3. Angenommene Ertragsteuer30 % von 260.000 € EBIT.
    − 78.000 €
    Zwischenergebnis182.000 €
  4. Abschreibungen wieder hinzufügenFür den Zahlungsüberschuss wird der nicht zahlungswirksame Aufwand zurückgerechnet.
    + 55.000 €
    Zwischenergebnis237.000 €
  5. Notwendige InvestitionenTatsächliche Zahlungen für Erhalt und geplante Entwicklung.
    − 65.000 €
    Zwischenergebnis172.000 €
  6. Zusätzliche KapitalbindungMehr Geld in Vorräten und Kundenforderungen, nach Lieferantenverbindlichkeiten.
    − 12.000 €
    Zwischenergebnis160.000 €
  7. Freier Cashflow 2027Vor Finanzierung, nach vereinfachter Ertragsteuer.
    160.000 €
    Zwischenergebnis160.000 €

Die 12.000 € laufende Wartung sind bereits im bereinigten EBITDA enthalten. Die 65.000 € Investitionen sind zusätzliche, aktivierte Ausgaben und werden separat abgezogen. Wir zählen denselben Aufwand nicht zweimal. Steuerzahlungen werden hier vereinfacht im selben Jahr angesetzt.

2 · Fünfjährige Planung: vom Ergebnis zum freien Cashflow
2 · Fünfjährige Planung: vom Ergebnis zum freien Cashflow
Basisfall ohne Käuferpotenziale, mit gleichbleibender Kundenbindung. Alle Zeilen der Musterdatei sind über Formeln verbunden. Zahlenformat im Modellausschnitt: Komma trennt Tausender, Punkt Dezimalstellen.
Alle Rechenschritte der fünf Basisjahre als Tabelle ansehen

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Rechenschritt20272028202920302031
Umsatz2.800.000 €2.884.000 €2.971.000 €3.060.000 €3.152.000 €
EBITDA315.000 €327.000 €341.000 €353.000 €365.000 €
Abschreibungen-55.000 €-56.000 €-57.000 €-59.000 €-60.000 €
EBIT260.000 €271.000 €284.000 €294.000 €305.000 €
Ertragsteuer-78.000 €-81.300 €-85.200 €-88.200 €-91.500 €
Abschreibungen zurückrechnen55.000 €56.000 €57.000 €59.000 €60.000 €
Investitionszahlungen-65.000 €-66.000 €-68.000 €-69.000 €-70.000 €
Zusätzliche Kapitalbindung-12.000 €-12.000 €-12.000 €-12.000 €-12.000 €
Freier Cashflow160.000 €167.700 €175.800 €183.800 €191.500 €

Die Umsatzplanung steigt von 2,8 Mio. € auf 3,152 Mio. €, das EBITDA von 315.000 € auf 365.000 €. Abschreibungen, Investitionen und zusätzliche Kapitalbindung werden separat geplant. Bestehende Schulden werden erst beim Anteilswert berücksichtigt; Zinsen und Tilgung sind nicht nochmals im freien Cashflow abgezogen.

05

Zukünftiges Geld auf einen gemeinsamen Stichtag bringen.

Ein späterer Euro ist unter der angenommenen Verzinsung weniger wert als ein Euro heute. DCF rechnet deshalb jeden geplanten Zahlungsüberschuss auf den 31. Dezember 2026 zurück. Wir nehmen 14 % jährliche Abzinsung und Zahlung jeweils am Jahresende an.

2027: 160.000 € ÷ 1,14 = 140.351 €
2028: 167.700 € ÷ 1,14² = 129.040 €

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JahrEBITDAFreier CashflowAbzinsungsfaktorWert am Stichtag
2027315.000 €160.000 €0,877140.351 €
2028327.000 €167.700 €0,769129.040 €
2029341.000 €175.800 €0,675118.660 €
2030353.000 €183.800 €0,592108.824 €
2031365.000 €191.500 €0,51999.459 €
Schritt 1

Planung 2027–2031

Summe der fünf abgezinsten Zahlungsüberschüsse
596.334 €

Die sichtbare Fünfjahresplanung.

Schritt 2

Fortführung ab 2032

191.500 € × 1,015 ÷ (14 % − 1,5 %) ÷ 1,14⁵
807.608 €

Wert späterer Zahlungen auf denselben Stichtag zurückgerechnet.

Schritt 3

Wert des Betriebs

596.334 € + 807.608 €
1.403.942 €

Operativer Gesamtwert vor Schulden, Geld und Kapitalanpassung.

Für die Fortführung wächst der letzte freie Cashflow vereinfachend dauerhaft um 1,5 % jährlich – einschließlich des dafür nötigen Investitions- und Kapitalbedarfs. Das muss im echten Projekt geprüft werden. Rund 58 % des Basiswerts stammen aus der Fortführung. Gerade diese Annahme verdient Aufmerksamkeit. Einzelwerte sind auf ganze Euro gerundet.

Wie empfindlich ist der Wert auf Zins und Wachstum?

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Abzinsung0,5 % Wachstum1,5 % Wachstum2,5 % Wachstum
12 %1.576.762 €1.677.550 €1.799.556 €
14 %1.336.752 €1.403.942 €1.482.817 €
16 %1.159.045 €1.206.103 €1.260.133 €

Wert des Betriebs im unveränderten Basisfall. Die Bandbreite zeigt die Wirkung frei gewählter Annahmen und ist keine ermittelte Marktpreisspanne. Der Abzinsungssatz muss über dem langfristigen Wachstum liegen.

06

Was, wenn Kunden vor allem dem bisherigen Inhaber folgen?

Ein Teil der Stammkundschaft kann nach einer Übergabe wechseln. Das ist eine Annahme für ein Risikoszenario, keine Unterstellung über den Musterbetrieb.

Kundenbindung

Betroffener Umsatz

300.000 € × 50 %
150.000 €

Jährlicher Umsatzverlust ab 2027.

Ergebniswirkung

Entfallender Beitrag

150.000 € × 20 %
30.000 €

Jährlich weniger EBITDA; variable Kosten sinken bereits mit.

Nach Steuern

Weniger freier Cashflow

30.000 € × (1 − 30 %)
21.000 €

Investitionen und Kapitalbindung bleiben unverändert.

DCF-Wert des Betriebs · Basis1.403.942 €

Kunden bleiben; Abzinsung 14 %.

DCF-Wert · Kundenverlust1.243.284 €

Der Verlust setzt sich auch in der Fortführung fort.

Wertunterschied160.657 €

Zeigt, warum Kundenbindung zur Bewertung gehört.

Ich prüfe Umsatzkonzentration, Vertragsbindung, Kontaktpersonen, wiederkehrende Aufträge und die geplante Übergabe. Maßnahmen zur Kundenbindung können den Fall verändern, verursachen aber gegebenenfalls eigene Kosten. Das Risiko wird hier direkt im Cashflow gerechnet; derselbe Effekt wird nicht zusätzlich über einen höheren Zinssatz bestraft.

07

Ein Käufer kann zusätzliche Potenziale haben.

Ein strategischer Käufer könnte Einkauf und Verwaltung bündeln. Der Vorteil zählt nur zusätzlich zur bereits bereinigten Ertragskraft – und erst nach Umsetzungsaufwand.

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WirkungJährliche AnnahmeEinordnung
Besserer Einkauf+ 25.000 €Zusätzlich; mit Konditionen und Mengen zu belegen.
Gemeinsame Verwaltung+ 20.000 €Zusätzlich; notwendige Aufgaben bleiben abgedeckt.
Zusätzliche Koordination− 10.000 €Mehr Aufwand zwischen den Betrieben.
Wiederkehrender Nettovorteil35.000 €Vor Steuern; im ersten Jahr nur 50 % umgesetzt.
Einmalige Integration− 40.000 € im ersten JahrIm Modell sofort abzugsfähiger Aufwand mit Steuerwirkung.
2027

Anlauf und Integration

(35.000 € × 50 % − 40.000 €) × 70 %
-15.750 €

Im ersten Jahr kostet die Zusammenführung mehr, als sie bringt.

Ab 2028

Wiederkehrender Mehrbeitrag

35.000 € × 70 %
24.500 €

Zusätzlicher freier Cashflow pro Jahr.

Abgezinster Zusatzwert

Käuferpotenzial

Fünf Jahre + Fortführung, mit 14 % abgezinst
152.127 €

Wert für diesen hypothetischen Käufer, kein garantierter Verkäufererlös.

Ersatzgeschäftsführung und notwendiger Fuhrpark bleiben berücksichtigt. Ihre bereits vorgenommene Bereinigung wird nicht noch einmal als Synergie angesetzt. Weitere Kapitalausgaben oder Nachteile aus der Integration wären ebenfalls einzurechnen. Die dauerhaft nutzbaren Vorteile müssen der Käufer und seine Planung tragen.

08

Was ist der Betrieb wert – und was die GmbH-Anteile?

Der DCF bewertet das operative Geschäft vor Finanzierung. Für den Wert von 100 % der Anteile werden bestehende Finanzschulden, anrechenbares Geld und die vereinbarte Kapitalausstattung berücksichtigt. Wir rechnen zunächst den Basisfall ohne Käuferpotenziale.

  1. DCF-Wert des BetriebsBasisfall mit 14 % Abzinsung.
    1.403.942 €
    Zwischenergebnis1.403.942 €
  2. FinanzschuldenFiktive offene Darlehen am Bewertungsstichtag.
    − 360.000 €
    Zwischenergebnis1.043.942 €
  3. Anrechenbarer GeldbestandIm Beispiel vollständig zurechenbar; keine weitere betriebsnotwendige Mindestkasse.
    + 80.000 €
    Zwischenergebnis1.123.942 €
  4. Fehlende Kapitalausstattung220.000 € Ist-Kapital minus 250.000 € vereinbarter Normalbestand.
    − 30.000 €
    Zwischenergebnis1.093.942 €
  5. Wert von 100 % der AnteileVor persönlichen Steuern, Transaktionskosten und weiteren Vertragsanpassungen.
    1.093.942 €
    Zwischenergebnis1.093.942 €
Was bedeutet „Kapitalausstattung“ in diesem Beispiel?

Gemeint sind betriebliche Vorräte und Kundenforderungen abzüglich Lieferantenverbindlichkeiten – ohne Kasse und Finanzdarlehen. Die Übergabe soll mit einem vereinbarten Normalbestand erfolgen. Fehlen 30.000 €, wird das in dieser angenommenen Kaufpreislogik vom Anteilswert abgezogen.

Die jährlich zusätzlich geplanten 12.000 € Kapitalbindung betreffen die künftige Entwicklung. Der einmalige 30.000 € Stichtagsunterschied betrifft die Übergabe. Er wird deshalb nicht zusätzlich als Zahlung im ersten Planjahr abgezogen. Definition, Stichtag und Abrechnung gehören im echten Fall in die Vereinbarung.

3 · Vom DCF zum Anteilswert in der Musterdatei
3 · Vom DCF zum Anteilswert in der Musterdatei
Der Ausschnitt trennt Planungswert, Fortführung, Finanzschulden, Geldbestand und Kapitalanpassung. Zahlenformat im Modellausschnitt: Komma trennt Tausender, Punkt Dezimalstellen.
09

Drei Rechnungen auf derselben Vergleichsbasis.

Hier vergleichen wir immer den Wert von 100 % der Anteile – mit denselben Schulden, demselben Geldbestand und derselben Kapitalanpassung. So werden die Ergebnisse vergleichbar.

Einfacher Multiple770.000 €

240.000 € × 4,5 − 310.000 € Anpassungen.

Bereinigter Multiple1.107.500 €

315.000 € × 4,5 − 310.000 € Anpassungen.

DCF · Basisfall1.093.942 €

Zukunftsplanung mit Investitionen, Steuern und Kapitalbindung.

Der Mehrwert liegt in der Begründung.

Im Musterfall tragen belegbare Korrekturen einen höheren Wert als der einfache Multiple. Die DCF-Rechnung liegt etwas unter dem bereinigten Multiple. Das ist hilfreich: Sie zeigt, welche Investitionen und Annahmen hinter der Zahl stehen. Kundenrisiken können den Wert wieder senken; Käuferpotenziale können einen zusätzlichen Verhandlungsspielraum eröffnen.

10 · Selbst vergleichen

Welche Annahme verändert den Wert?

Vier Fälle und drei Abzinsungssätze zeigen zwölf berechnete Kombinationen. Kundenverlust und Käuferpotenziale sind getrennt und gemeinsam wählbar. Die vorherigen Rechenwege und Modellausschnitte bleiben bewusst der Basisfall mit 14 %.

Wert des Betriebs1.403.942 €vor Finanzschulden und Geldbestand
Wert der Anteile1.093.942 €100 % · nach Stichtagsanpassungen
Zusätzliches Käuferpotenzial0 €nach Kosten und Steuern, abgezinst
Freier Cashflow 2027160.000 €vor Zins und Tilgung

Basis: Kunden bleiben · 14 % Abzinsung. Die geplanten Kundenbeziehungen bleiben bestehen. Es sind keine käuferspezifischen Vorteile enthalten.

Anteilswerte vergleichen · derselbe Abzinsungssatz

Alle vier Fälle: 100 % der Anteile, dieselbe Anpassung von −310.000 €. Der dunkelblaue Balken markiert Ihre Auswahl.

  • Basis: Kunden bleiben1.093.942 €
  • Kundenverlust933.284 €
  • Käuferpotenziale1.246.069 €
  • Käuferpotenziale + Kundenverlust1.085.411 €

Basis: Kunden bleiben · 14 %

Fünfjährige Rechnung der Auswahl ansehen

Weitere Spalten durch seitliches Scrollen ansehen →

JahrEBITDAFreier CashflowAbzinsungsfaktorWert am Stichtag
2027315.000 €160.000 €0,877140.351 €
2028327.000 €167.700 €0,769129.040 €
2029341.000 €175.800 €0,675118.660 €
2030353.000 €183.800 €0,592108.824 €
2031365.000 €191.500 €0,51999.459 €

Zusatzwert und Kaufpreis getrennt betrachten.

Ohne Käuferpotenziale ergibt sich kein gesonderter Synergieaufschlag. Der Anteilswert bleibt eine Rechengrundlage für die Verhandlung.

Die Käuferfälle zeigen eine käuferspezifische Wertperspektive. Sie sind keine automatische Erhöhung des eigenständigen Unternehmenswerts. Langfristiges Wachstum bleibt hier bei 1,5 %.

11

Sie erhalten eine Arbeitsgrundlage für Ihre Entscheidung.

Ich dokumentiere die Ergebnisbereinigung, die Planung, die passenden Bewertungsansätze und die wesentlichen Werttreiber. Bei entsprechendem Umfang erhalten Sie ein System oder eine Datei, die Sie selbst aktualisieren können.

Bearbeitbare Musterdatei herunterladen (.xlsx) ↓

Fünf Tabellenblätter mit Formeln. Fall 0–3 und Abzinsung ändern Sie im Blatt „Eingaben“. Alle Werte sind fiktiv. Das Modell ist eine Demonstration, keine Vorlage für eine ungeprüfte Transaktion.

Projekt · Finance Decision System

Unternehmensbewertung

ab 4.000 € netto

Eine klar abgegrenzte Bewertung kann im Rahmen des Finance Decision Systems umgesetzt werden. Umfang, Datenbasis, Zweck und gewünschte Auswertung bestimmen das Angebot.

Das ausführliche Muster zeigt den Kompetenzumfang. Mehrere Käufermodelle, umfassende Datenaufbereitung oder weitere Varianten können einen höheren Projektumfang und Preis erfordern. Vor Beauftragung vereinbaren wir beides.

Weiterführende Begleitung

Unternehmensnachfolge

Individuell vereinbart

Wenn aus der Bewertung eine konkrete Übergabe werden soll, begleite ich Vorbereitung, kaufmännische Gespräche und Angebotsvergleich. Monatliche Pauschale und Abschlussprovision werden getrennt festgelegt.

Begleitung der Nachfolge ansehen →
Roman Braun, Gründer von Deistermind – KI-generiertes Porträt

Sie arbeiten direkt mit mir.

Ich bin Roman Braun, Gründer von Deistermind. Ich prüfe die kaufmännischen Grundlagen, baue die passende Rechnung und bespreche mit Ihnen, was sie für Ihre Entscheidung bedeutet. Offene Annahmen bleiben sichtbar.

01 · kostenfrei

Erstgespräch

Ziel, Ausgangslage und vorhandene Daten klären.

02 · vor Beauftragung

Umfang und Vergütung

Ergebnis, Zeitrahmen und Preis vereinbaren.

03 · gemeinsame Arbeit

Analyse und Modell

Annahmen prüfen und passende Varianten rechnen.

04 · Übergabe

Entscheidungsgrundlage

Ergebnisse besprechen und selbst weiterarbeiten.

Ich übernehme die kaufmännische Analyse und Modellierung. Steuerliche, rechtliche und formal vorgeschriebene Prüfungen übernehmen die jeweils zuständigen Fachleute.

12

Vor einer Bewertung häufig zu klären

Ist der berechnete Wert ein erzielbarer Kaufpreis?

Er ist eine nachvollziehbare Entscheidungs- und Verhandlungsgrundlage. Der Kaufpreis hängt unter anderem von Käufer, Finanzierung, Vertragsbedingungen und den bestätigten Annahmen ab. Ein höherer Preis wird nicht zugesagt.

In welchem Format erhalte ich die Auswertung?

Sie erhalten die vorab vereinbarte Auswertung und bei entsprechendem Umfang ein bearbeitbares System oder eine Datei. Das Format richtet sich nach Ihren Daten und Ihrer Arbeitsweise. Die hier angebotene Musterdatei nutzt das Format .xlsx.

Ist das ein steuerliches oder gerichtliches Bewertungsgutachten?

Die hier beschriebene Leistung unterstützt wirtschaftliche Entscheidungen und Verhandlungen. Ein bestimmter Bewertungsstandard oder ein steuerliches, gerichtliches oder sonst formal vorgeschriebenes Gutachten ist damit nicht zugesagt. Zweck und Anforderungen klären wir vorab.

Welche Unterlagen sind zunächst sinnvoll?

Je nach Fragestellung etwa Jahresabschlüsse, aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertungen, Planungen, Darlehen, Kundenstruktur und relevante Verträge. Im kostenfreien Erstgespräch klären wir den tatsächlichen Bedarf.

Methodischer Hintergrund: IHK FrankfurtZDH · AWHNYU Stern · Synergy

Kostenfrei und unverbindlich

Welche Entscheidung soll Ihre Bewertung tragen?

Verkauf, Kauf, Übergabe oder eine erste Einordnung: Im kostenfreien Erstgespräch klären wir Ihre Frage und den passenden Umfang. Danach erhalten Sie ein konkretes Angebot.

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Ausschnitt aus der Musterdatei